Zu Beginn der Veranstaltung wurde das große industrielle Wertschöpfungspotenzial der voranschreitenden Digitalisierung aufgezeigt und insbesondere auch die Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen hervorgehoben. Ein wichtiger Schritt für die weitere Verwirklichung von Industrie 4.0 ist die Etablierung eines föderativen Datenökosystems. Wie Szenarien des multilateralen Datenteilens aussehen und welche Geschäftsmodelle sich für die Industrie daraus zukünftig ableiten lassen könnten, haben die verschiedenen geladenen Forschungsprojekte und Initiativen im Rahmen eines „Zukunftsmarktes“ auf der Veranstaltung anschaulich aufgezeigt. So tauschten sich Akteure aus dem ZVEI, den Projekten Antrieb 4.0, Factory-X und Catena-X, der SmartFactory Kaiserslautern und ARENA2036 über die Perspektiven bei zentralen Technologiethemen wie AAS und DPP4.0, zu Use Cases, Fragen bzgl. des Datenschutzes und der Datensicherheit sowie zur Stärkung gemeinsamer Innovationsnetzwerke aus.


Im Rahmen verschiedener Panels wurde deutlich, dass Forschungsprojekte wie Antrieb 4.0 niederschwellige Partizipations- und Informationsangebote für Unternehmen zu zukunftsweisenden Digitalisierungsthemen anbieten und anhand exemplarischer Use Cases und Smart Services vielversprechende Pfade in eine erfolgreiche Datenökonomie aufzeigen können. Herausgestellt wurde indes ebenso, dass die Erfolgschancen des multilateralen Datenteilens in digitalen Ökosystemen nicht allein von technischen Lösungen abhängen, sondern beispielsweise auch von rechtlichen und sozio-kulturellen Faktoren. Am Ende der ersten General Assembly waren sich die Teilnehmenden einig, dass Antrieb 4.0 auf Kurs ist und die Digitalisierung im Bereich der elektrischen Antriebstechnik in Zukunft spürbar beschleunigen kann. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt wird die Industrie-Community über seine Fortschritte spätestens im nächsten Jahr erneut informieren – dann auf der zweiten General Assembly.

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